100 Jahre Kunstverein für Kärnten
 
 
   
 

kunstverein kärnten
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Der Beginn 1907 bis 1921

 

In allen Epochen kämpften Kunstschaffende um ihre wirtschaftliche Existenz.
Auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Förderungen der Öffentlichen Hand und privater Gönner notwendig, damit sich Künstler, vor allem junge und aufstrebende, in der Öffentlichkeit präsentieren konnten. So musste  auch der Künstlerbund Jung-Kärnten, aus dem sich bald der Kunstverein für Kärnten entwickelte, diesen Weg beschreiten, um mit seinen Ausstellungen moderner Kunst „der gesamten verdienenden Bevölkerung in Stadt und Land bedeutenden materiellen Nutzen zu bringen“. (Zitat Freiherr von Helldorf.)
Dem Gründungspräsidenten Ferdinand Freiherr von Helldorf blieb die Aufgabe, in zahllosen Schreiben Mitglieder und Gönner des neu gegründeten Kunstvereines für Kärnten um ihre Mithilfe und Beiträge zu bitten.
Durch die Kriegsereignisse und die damit verbundene wirtschaftliche Not verschärfte sich die finanzielle Lage des Vereines, da neben den zu geringen Einnahmen auch die Schulden des Baues des Künstlerhauses Klagenfurt (in der Folge Sitz des Vereines bis heute) die Vereinskassa belasteten. Bis zu seinem Tod 1921 kämpfte Präsident von Helldorf um Unterstützungen und um die finanzielle Konsolidierung. 

 

Danksagung

 

Besonderer Dank ergeht an Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Werner Drobesch, Universität Klagenfurt für seine Mitarbeit bei der Bearbeitung der
handschriftlichen Vereinsdokumente.