100 Jahre Kunstverein für Kärnten
 
 
   
 

kunstverein kärnten
goethepark 1
a-9020 klagenfurt

di, mi, fr von 12 bis 18 uhr
do 12 bis 20 uhr
sa 9 bis 13 uhr
so, mo und feiertags
geschlossen

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Ab 70-neue Strukturen, Manifeste und Diskussionen

 

Unter wechselnden Vorständen und künstlerischen Beiräten war die Ausstellungstätigkeit des Vereines der 60er und 70er Jahr geprägt von einer „Lust auf Neues“ und dem Versuch die Kärntner Kunst auch über die Grenzen des Bundeslandes hinaus bekannt zu machen. Neben der Dreiländerbiennale INTART wurden Künstler und Künstlerinnen gefördert und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Mit Happenings junger Künstler und heftigen Diskussionen mit Protagonisten aus Wirtschaft, Politik, den Medien und Kunst, wurden im Künstlerhaus Klagenfurt neue Wege und Definitionen gesucht, die zu einer Neupositionierung und zu mehr Toleranz gegenüber Kunst, Künstlern  und Kultur führen sollten. Ein Manifest - verlesen im Dezember 1975 im Kunstverein -  verfasst von Giselbert Hoke, tritt eine breite Diskussion über Kunst und „die Verpflichtung der Gesellschaft Kunst zu fördern“ los und erregt die Gemüter.
Die 80er Jahre stehen für eine intensive Ausstellungstätigkeit in den neu geschaffenen Galeriebreichen des Hauses, der so genannten „Österreichgalerie“ der „Großen“ und der „Kleinen Galerie“. Die öffentliche Hand unterstützte den Kunstverein wohlwollend und für die im Land lebenden KünstlerInnen wurde das Künstlerhaus mit seinem „berühmt- berüchtigtem“ Kaffeehaus zum Arbeits- und Wohnraum in dem auch eine Vielzahl von Ausstellungen gezeigt wurden.

Der Kärntner Öffentlichkeit konnte ein abwechslungsreiches Programm zwischen zeitgenössischer Kunst aus Kärnten, Gästen aus dem In- und Ausland und gelungenen Gruppenausstellungen geboten werden.