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17. Jänner – 7. Februar 2014

Cross the border

Vernissage

Donnerstag, 16. Jänner 2014, 19:00 Uhr

Begrüssung
Di Eckhard Küttler
Präsident

Einführung
Mag. Martina Gabriel, Karl Vouk

Cross the border ist ein Kunstprojekt, an welchem drei Künstlerinnen und ein Künstler unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher gesellschaftlicher und kultureller Prägung beteiligt sind.
Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht durch gemeinsame Ausstellungen und über ihre Arbeit einen Impuls für mehr Toleranz und Respekt zu setzen.

In der Ausstellung Cross the border sind die Arbeiten der KünstlerInnen Faek RASUL (Kurdistan/Irak – AUT), Susanne RIEGELNIK (Unganr – AUT) und Klementina GOLIJA (Slowenien) zu sehen.

In ihren Arbeiten geht es immer wieder um Spuren – Lebensspuren – aber auch um eine Suche nach den eigenen Wurzeln – den Spuren der Vergangenheit und die Suche nach dem eigenen Weg. So finden sich in ihren Arbeiten „Neues“ und „Altes“ friedlich nebeneinander – verbunden und transformiert durch bewusstes Denken.

So unterschiedlich ihre frühkindlichen Erfahrungen auch sein mögen, so verbinden die KünstlerInnen vor allem ihre liberale Gesinnung und ihr Einsatz für ein friedliches Miteinander. Und was könnte geeigneter sein um den Menschen vor Augen zu führen, was wirklich zählt, als die Kunst? Sie schafft es mit ihren nonverbalen Botschaften jegliche sprachliche Grenze ganz leicht hinter sich zu lassen. Durch Umgehung des Kopfes und Aktivierung der emotionalen Ebene gelingt es ihr aber ebenso ein Erfahren, weit über die Grenzlinie unserer bewussten und unbewussten Vorteile hinweg, zu ermöglichen.

So erreicht Kunst etwas, was Politik und nationales sowie religiöses Denken so häufig leugnet, nämlich, dass alle Menschen (bei genauerer Betrachtung) von denselben Motiven bewegt du angetrieben werden. Wir alle sehnen uns nach Anerkennung und Respekt, nach der Erfüllung unserer Grundbedürfnisse, wie Nahrung, Schutz und Wärme, sowie letztendlich nach Liebe, Freude und Glück.

Diese Ausstellung will einen Impuls in Richtung MITEINANDER sein und ein weiterer Schritt einer friedlichen Kulturrevolution, die bereits weltweit spürbar ist. Ein wichtiger Beitrag zu mehr Toleranz, denn anders kann oft sehr bereichernd sein.

 

Faek Rasul
1955 geboren in Kirkuk, Kurdistan / Irak

Spuren, Erinnerungen oder Talismane nennt Faek Rasul seine Bilder, aus einem zugleich konzentrierten und sensiblen Umgang mit seinen Materialien, auf Leinwänden, mit Sand, Farbe und vieldeutigen Zeichen schafft er minimalistisch reduzierte Bilder, wie Beschwörungen, Annäherungen an die unreduzierbare unkalkulierbare Offenheit und Unabschätzbarkeit des menschlichen Lebens und der Zukunft. Diese Bilder sind abstrakt und zugleich voller realer menschlicher Erfahrungen.

Klementina Golija
1966 geboren in Jesenice, Slowenien

Klementina Golija zeigt ihre virtuellen Landschaftsbilder. Die gemalten Bilder bewegen sich im Spannungsfeld von surreal anmutenden Gebilden, die im imaginären Raum zu schweben scheinen. Im malerischen Duktus wechseln sich verschwimmend lasierende Flächen mit strengen begrenzenden Linienführungen ab, erzeugen durch eingefügte collagierte Elemente eine lebendige Oberflächenstruktur und ermöglichen dem Betrachter Einblicke in die Phantasie- und Gedankenwelt der Künstlerin.

Susanne Riegelnik
1948 geboren in Budapest, Ungarn

Susanne Riegelnik konzipiert und realisiert Städtebilder, die aus der Vogelperspektive dargestellt werden. Die einzelnen Häuser und Straßenzüge tropft sie entweder auf Papier oder Leinwand, so dass eine haptische Modulierung entsteht, die an Architekturmodelle erinnert.


Kleine Galerie

Joachim Hoffmann, Erika Inger,
Renate Krammer, Astrid Pazelt,
Wolfgang Wohlfahrt, Ronald Zechner

Die im Team erarbeitete Gestaltung dieser Ausstellung zeigt die sehr differenten künstlerischen Positionen der neu aufgenommenen Mitglieder. Dabei gelingt es den KünstlerInnen, diese Kontraste als stimmigen Dialog zu präsentieren.

 



Faek Rasul

 



Susanne Riegelnik

 

Klementina Golija