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13. September – 18. Oktober 2013

 

CAROLINE      |     WUKOUNIG     |     PICHLER

Vernissage
Donnerstag, 12. SEPTEMBER 2013, 19:00 Uhr

Begrüssung
Di Eckhard Kuttler
Präsident

Einführung
Karl Vouk

 

Caroline
Ausgestellt werden Arbeiten aus dem Zyklus „Spirale“, welcher sowohl Malerei als auch Glasobjekte umfasst. Die Glasobjekte  wurden nach Entwürfen von Caroline und Meistern der Glashütte Ajeto in Nordböhmen unter der Patronanz von Gabriele Holicky hergestellt. „Einem Ballett in Zeitlupe gleichen die Bewegungen, die die Meister mit ihren langen Stangen vollführen, um auf die Sekunde genau verschiedene Arbeitsgänge völlig synchron auszuführen.“ So beschreibt die Künstlerin den anspruchsvollen und zeitaufwändigen Produktionsprozess ihrer Glasobjekte, bei denen es sich ausschließlich um Unikate handelt. Das Objekt „Power of Pain“ und verwandte Arbeiten, in denen geschwärzte Herzen und wie zu Glas erstarrte Tränen Zerbrechlichkeit thematisieren, bilden den zweiten Schwerpunkt der gezeigten Werke.

 

Reimo Wukounig
DAS KREUZ DES SÜDENS – GESANG ZUR NACHT, DIE STIMMEN UND DAS RAUSCHEN DER ZEIT

Ausgangspunkt zum Projekt „Zeit der Trauer“ von 1983 war die Zeichnung WANDERNDES KREUZ 1973 (W.P. auf dem Weg nach Guernica). Jetzt, 40 Jahre später, ziehe ich die resignativ ernüchternde Bilanz.

Schwarzes Quadrat als Quellenforschung, Hakenkreuz, Christbaumkreuz aus deutschem Wald. Goethes Flucht nach Weimar, sein Blick auf Buchenwald. Tanzcafe Treblinka, Klagenfurt Mitte, Trauer - Tränen - Träume, ein Gedicht hat keinen Gesellschaftsvertrag. Das Kreuz als universelles Lebens-Todeszeichen, Pieta täglich jetzt. Weltwahrnehmung, der Mantel des Schweigens. Der Künstler, Mensch in der Revolte, ein Chronist des Elends. Glut und Asche, Glockenkrieg am Heimatherd.

PS: Ich bin mir selbst recht unbequem und niemandem wünsche ich, er wäre ich.

 

Pepo Pichler
Die Installation "Carbon Footprint " ist  eine Arbeit aus pre-recycelten Material, Vorläufe und Nachlaufe von Extruder Industrieplastik verschiedener Arten. Das Material ist unvergänglich, man kann es nur zerkleinern und weiterverwenden
oder man verbrennt es, dies verursacht  eine Carbon Dioxid Emission in die  Atmosphäre und weitere GHGs, welche alle schädlich sind … ein kleiner Bruchteil einer gigantischen Industrie, über die wir als Verbraucher  kaum etwas wissen.


Kleine Galerie

Othmar Eder
ER IST HIER UND WEIT WEG

Unterwegs sind Reisende, aber auch Suchende. Auf den feinfühligen, beharrlichen sowie eigenständigen Menschen und Künstler Othmar Eder trifft beides zu. Einerseits reist er gerne und andererseits sucht er immer wieder neue Formen und Möglichkeiten seines künstlerischen Schaffens.

Othmar Eder, der sich wohl hauptsächlich als Zeichner versteht, sucht jedoch auch im Bereich der Zeichnung immer wieder nach Neuem, nach einer Entwicklung und ist nicht schnell mit sich zufrieden. So hat er eine
ganz eigene und sehr aufwändige Technik entwickelt, die bei den beiden grossen Bildern mit dem Haus vor dem Berg sowie dem Gartenschlauch zu bewundern ist. Dem Betrachter von Othmar Eders vielfältigen Werken sei unterwegs in eine spannende Kunstwelt viel Freude beim genauen Hinsehen sowie beim Suchen nach neuen Erkenntnissen gewünscht.

Marc T. Hauser

Aus dem Katalog anlässlich der Ausstellung
bei HAUSER HOFMANN Kunst-Art-Arte
in CH-8240 Thayngen,www.kunst-art-arte.ch
28. April bis 9. Juni 2007

 

 



Caroline

 



Reimo Vukounig

 



Beppo Pichler