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kunstverein kärnten
goethepark 1
a-9020 klagenfurt
di, mi, fr von 12 bis 18 uhr
do 12 bis 20 uhr
sa 9 bis 13 uhr
so, mo und feiertags
geschlossen
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25. März bis 29. April 2011
Movmenti II
Vernissage
Donnerstag 24. 3. 2011, 19:00 Uhr
Begrüßung
Mag. Karl Vouk
Vizepräsident
Anna Rubin
Bambusbögen hängen an einzelnen Schnüren im Raum; -
eine bewegliche Hügellandschaft aus Linien.
Darin schwebende Berge, flugtaugliche Objekte, aus Papier und Bambus.
Zu Franz Blaas

Fernab verfänglicher Perfektion und vergleichbarer Akademismen riskiert Franz Blaas einen subjektiven, ungesicherten Weg. Sein Empfinden für Tun und Lassen scheint insofern richtig, als er um die dauernden Spannungen weiß, die das Künstlerische im Feld von Emotion und Intellekt ausmachen.
Seine Spontanität und Lauterkeit im Umgang mit den zeichnerischen und malerischen Grundelementen, sein Verständnis für Skizze und Skizzenhaftes, für emotionale Abstraktion und Andeutung, gewinnt ihre Kraft aus einer Haltung weitgehender materieller Entäußerung, die auch im Kleinsten und Unscheinbarsten einen Wert erblickt.
Franz Blaas reagiert empfindsam und relativierend auf eine Umwelt, die sich zu sehr ihrer Empfindungen schämt.
Peter Baum
Monika Kircher

Einige Gedanken zu meinen aktuellen Arbeiten:
Der Arbeitstitel „Assoziative Bilderzählungen“ illustriert meine Vorgangsweise. Ich versuche „Gesehenes“ (in mir und um mich), „Erfühltes“ direkt und unreflektiert zu Papier bzw. auf die Leinwand zu bringen.
Bildanlässe sind einerseits „Niederschriften“ die, vielleicht vergleichbar dem Automatischen Schreiben der Surrealisten, aus mir kommend meist nicht entzifferbar sind, andererseits gegenständliche Zitate aus Umgebung oder Erinnerung.
Es entsteht oft ein gleichrangiges Nebeneinander von Gegenständlichem und Ungegenständlichem (die diesbezüglichen Grabenkämpfe habe ich ohnehin
nie verstanden.)
Manchmal ergeben sich Assoziationsketten, die zu einer konkreten Thematik führen, welche dann deutlicher gemacht wird. Manchmal ergibt sich eine Gesamtstimmung die rational nicht festgemacht werden kann aber dennoch sichtbar- fühlbar ist, wie ich hoffe.
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Kleine Galerie
Wolfgang Daborer
(…) Zwar bleibt das primäre Anliegen die strukturell reiche, optisch spannungsvolle Bildeinheit, doch setzt Wolfgang Daborer Formen, Farbigkeit und Materialien zunehmend als Synonyme für Lebens- und Zerfallsprozesse. (…) Es sind Materialien, welche die Richtungen der „Spurensicherung“ und „Arte Povera“ kennzeichnen. Wolfgang Daborer überträgt damit intuitiv die Ab- und Umbruch- atmosphäre, in der er sich selbst befand und die unsere Zeit bestimmt, in seinen Kompositionen. (…)
Gerti Leitner, 1990

Biografie
geboren 1963
lebt und arbeitet seit 1989 in Spittal/Drau
1983 - 88 Studium an der „Graphischen” in Wien (Auszeichnung)
1987 Veröffentlichungspreis beim 1. österr. Klein-Graphik-Wettbewerb „Fingerprints ‘87“
Mitglied des Kunstvereins Kärnten
Einzelausstellungen (Auswahl)
2007 Die ARGEntur, Radenthein
2006 „Kunst im Park“, Parkschlössl, Spittal/Drau
2004 Galerie SUR, Wien
2003 Kleine Galerie, Döbriach
Zeughaus im Turm, Radstadt
2002 „Kunst im Park“, Parkschlössl, Spittal/Drau
Kunst in der Kapelle, Wien/Aspern
2000 Die ARGEntur, Radenthein (Katalog)
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2006 Jahresausstellung der Mitglieder des
Kunstvereins, Künstlerhaus Klagenfurt
2005 Galerie im CityCenter Spittal/Drau (mit Assad,
Melanie Joch)
2004 Jahresausstellung der Mitglieder des
Kunstvereins, Künstlerhaus Klagenfurt
2003 Jahresausstellung der Mitglieder des
Kunstvereins, Künstlerhaus Klagenfurt
2002 pinxit: Wallnerhaus/Lind (mit Assad, C. de Pauli,
L. Zogmayer) (Katalog)
Helfen durch Kunst, Bregenz (Katalog)
2001 Kunst•Oberkärnten•Kreativ, Spittal/Drau
Öffentliche Ankäufe
Bundesministerium für Kunst und Unterricht
Stadtgemeinde Spittal/Drau
Stadtgemeinde St. Veit
Volksbank Oberkärnten
Gemeinde Lind/Drau
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Anna Rubin

Franz Blaas

Monika Kircher
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